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góður dagur aus Island!

Endlich ist es soweit, unsere Weltreise geht los! Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man auf etwas so lange hinarbeitet und dann ist es plötzlich da. 

Dienstag, 01.09.2015

Unserer erster Stopp sollte also Island sein. Nach einem angenehmen Flug mit Icelandair (2h50mins) landeten wir um 15 Uhr Ortszeit in Keflavik, dem internationalen Flughafen von Reykjavik. Island begrüßte uns mit leichtem Regen und 14 Grad – ehrlich gesagt wärmer als wir erwartet hatten. Nach leichter Verwirrung am Flughafen fanden wir den Sixt-Shuttle und konnten unseren Mietwagen abholen, einen silbernen Chevrolet Spark! Viel kleiner hätte das Auto auch nicht sein dürfen, denn mit uns und unseren Rucksäcken war es voll bis unters Dach.

Die Fahrt in Richtung Reykjavik dauerte ca. 40 Minuten und schon hier ließ sich erahnen, was uns während unseres kurzen Aufenthalts erwarten würde: eine Landschaft, die nicht wirklich mit irgendetwas Bekanntem vergleichbar ist. Kahl, viel schwarzes Gestein und sehr wenig Bäume, aber trotzdem atemberaubend schön. Und das war erst die Fahrt vom Flughafen zu unserem Apartment!

Unser Apartment in einem Vorort von Reykjavik hatten wir über Airbnb gebucht. Unsere Gastgeber Arnaldur und Margret begrüßten uns sehr herzlich und hießen uns willkommen. Das Apartment war wirklich super, sehr schön eingerichtet, total sauber und es gab sogar ein paar Lebensmittel. Wir fühlten uns sofort wie zuhause. Aufgrund der zweistündigen Zeitverschiebung lagen wir schon um 21 Uhr im Bett.

Mittwoch, 02.09.2015

Der erste richtige Tag auf Weltreise brach für uns sehr früh an: Wir waren schon um 6 Uhr wach. Draußen war es schon hell und so beschlossen wir, schon früh aufzubrechen und so hoffentlich den Touristenmassen etwas aus dem Weg zu gehen.

Für heute hatten wir uns Einiges vorgenommen, wir wollten den Tag auf dem sogenannten Golden Circle verbringen, eine Tagestour von Reykjavik aus mit einigen spektakulären Sehenswürdigkeiten. Gesagt, getan. Sobald wir aus Reykjavik rausgefahren waren, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Natur um uns herum verzauberte uns von der ersten Minute an und das Beste war, dass wir zu Anfang fast ganz allein unterwegs waren!

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Hinter jeder Bergkuppe öffnete sich ein atemberaubendes Panorama und wir hätten noch viel öfter anhalten können, als wir es getan haben.

Erster Stopp: Þingvellir Nationalpark

Die erste „richtige“ Station war der Þingvellir Nationalpark. Hier gab es mehrere Dinge zu bestaunen, zum Einen ist hier der Ort, wo die Wikinger 930 n. Chr. das erste demokratische Parlament gegründet haben. Zum Anderen ist hier eine beeindruckende Senke durch das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten entstanden, die von Flüssen und bewachsenen Lavaströmen durchzogen ist. Unser frühes Aufstehen belohnte uns auch hier, zu Beginn waren kaum Menschen da und wir konnten in Ruhe die Schönheit dieses Orts in uns aufsaugen.

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Zweiter Stopp: Laugarvatn

Nach einer kleinen Kaffeestärkung führte unser Weg weiter durch diese surreale Landschaft in das kleine Örtchen Laugarvatn. Hier hatten wir uns vorher schon ein Schwimmbad herausgesucht, dass wir gern besuchen wollten. An einem See gelegen konnte man in unterschiedlichen, durch die Geothermalwärme aufgeheizten Pools entspannen und die Aussicht auf den See genießen. Das war genau das Richtige, den die Kälte kroch uns ganz schön in die Knochen. Wir entspannten hier fast komplett alleine für 1,5 Stunden bevor wir uns wieder mit unserem kleinen Flitzeauto auf dem Weg zum nächsten Stopp machten.

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Dritter Stopp: Geysir und Strokkur

An unserem nächsten Stopp erwartete uns der Geysir, dem alle anderen Geysire ihren Namen zu verdanken haben. Schon vom Auto aus konnten wir den Ausbruch beobachten, obwohl wir noch einige Kilometer entfernt waren! Dort angekommen trafen wir nun leider auf die Touristenmassen, denen wir vorher erfolgreich aus dem Weg gegangen waren. Der Geysir spuckt nur dreimal am Tag Wasser, dafür ist der Strokkur sehr viel zuverlässiger und schleudert ca. alle 5 Minunten eine Ladung Wasser in Richtung Himmel. Um nicht komplett nass zu werden, sollte man sich strategisch gut positionieren (Windrichtung beachten!). Wir schauten uns das Spektakel einige Male an und machten die obligatorischen Fotos. Allerdings waren wir auch froh, als es wieder weiter ging.

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Vierter und letzter Stopp: Gulfoss Wasserfall

Islands berühmtester Wasserfall sollte das letzte Naturspektakel auf unserer Tagestour sein und was war das für ein Spektakel! Hinter einem unscheinbaren Parkplatz ging es einige Stufen nach unten und es öffnete sich die Erde. Der Blick war frei auf einen Kaskadenwasserfall, wie wir ihn vorher noch nie gesehen hatten. In Natur noch viel beeindruckender als auf Fotos! Wir konnten uns nicht satt sehen an den Wassermassen, die über die Stufen in einen Abgrund stürzten und die Umgebung in einen konstanten Wassernebel hüllten.

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Überglücklich und bis oben hin voll mit neuen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zurück nach Reykjavik. Was für ein Tag und was für ein Start in unsere Weltreise!

2 Kommentare

  1. Ich bin ja mal gespannt, ob ihr die Frequenz der Artikel halten könnt 😉

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