Unsere ersten 1.500 Kilometer durch Kanada

Nach unserem großen Abenteuer in New York führte uns unsere Reise nun quer über den amerikanischen Kontinent an die Westküste Kanadas.

Ausgangspunkt war Vancouver und wir werden vier Wochen in Kanada bleiben. Heute geht es um unsere erste Woche, in der wir von Vancouver bis in die Rocky Mountains gefahren sind.

09.09.2015

Heute ist unser erster richtiger Tag in Kanada! Wie aufregend. Nach einem späten Flug aus New York sind wir am Vorabend mit unserem Mietwagen nach Vancouver in unsere Unterkunft gefahren. Heute morgen erwartete uns schöne Sonne und angenehme 20 Grad. Perfektes Reisewetter also!

Direkt hinter den Stadtgrenzen von Vancouver öffnete sich die atemberaubende Natur Kanadas. Der Highway führte uns entlang der Küste Richtung Norden und wir konnten uns nicht satt sehen; links erstreckte sich der Pazifik mit vielen kleinen Inseln und rechts Berge überzogen mit saftig grünem Wald. Durch das Tempolimit hier in Kanada ist das Reisen langsamer als in Deutschland und man hat wirklich Zeit, alles auf sich wirken zu lassen. Der Highway verließ nach einiger Zeit die Küste und führte ins Landesinnere. Nach einem Zwischenstopp in  Squamish, einem kleinen Wintersportort, fuhren wir weiter Richtung Whistler. Auf dem Weg dorthin sahen wir entlang der Strecke viele beeindruckende Orte:

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Unser Quartier für die Nacht war Whistler. In Whistler hatten 2010 einige Wettkämpfe der olympischen Winterspiele stattgefunden. Der Ort ist sehr gut ausgebaut und es gibt eine idyllische Innenstadt. Hier verbrachten wir den Nachmittag mit einem Bummel durch die Geschäfte.

10.09.2015

Von Whistler aus führte uns der Highway 99 durch die weite Landschaft von British Columbia. Die Szenerie wurde nun bergiger und hinter jeder Kurve erwartete uns ein See schöner als der nächste. Deshalb dauerte auch unsere Fahrt den ganzen Tag, wir hielten so oft es ging an und machten viele Fotos.

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Für die Nacht hatten wir uns ein Zimmer in einem Bed & Breakfast in 100 Mile House gemietet. Die Gastgeber Linda und Don bewirtschaften eine Farm unweit vom Dorf mit Kühen und Schafen.

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11.09.2015

Da wir zwei Nächte bei Linda und Don gebucht hatten, konnten wir heute in Ruhe die Gegend erkunden. Nach einem wunderbaren organic breakfast mit vielen selbst angebauten Obstsorten machten wir uns auf den Weg. Der erste Stopp war ein kurzer Aufstieg zu einem Aussichtspunkt (Begbie Summit) über die Gegend. Das Wetter meinte es wirklich gut mit uns, so dass wir einen tollen Blick hatten.

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Als Nächstes fuhren wir zu einem Canyon, nur einige Kilometer weiter. Auch hier war die Sicht beeindruckend. Der Steinboden hatte unterschiedliche Farben und auf dem Grund des Canyons hatte sich ein riesiger Wald entwickelt.

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Letzte Station des Tages war der Green Lake. Was für ein See, was für ein Wetter, was für eine Einsamkeit. Wir verbrachten hier mehrere Stunden und sahen vielleicht 10 andere Autos. Die Sonne schien und wir testeten sogar das Wasser.

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12.09.2015

Der heutige Tag sollte ein reiner Fahrtag werden. Wir hatten für den 13.09.2015 unsere Unterkunft im Banff Nationalpark gebucht und mussten bis dahin noch viele Kilometer zurücklegen. Unsere Route führte uns weiter südlich durch Kamloops und durch weite trockene Steppen. Es war immer noch sehr warm, bis zu 30 Grad und die Sonne brannte vom Himmel.

Nach ca. 6 Stunden Fahrt machten wir Halt für die Nacht in Sicamous, einem kleinen Ort an einem großen See. Das Motel war nichts Besonderes aber das Restaurant, in dem wir zum Abendessen waren: Direkt am Wasser gelegen konnten wir hier auf der Terrasse die Aussicht genießen.

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Und morgen? Morgen werden wir bis in die Rocky Mountains fahren und dort einige Tage in den Nationalparks verbringen. Seid gespannt auf unsere Berichte!

2 Kommentare

  1. Herrlich, erinnert mich an meine Tour durch den Westen der USA. Wie war der Kontrast zu New York? Habt ihr dagegen die Westküste nicht auch als Paradies empfunden? Vom Chaos, Dreck und runtergekommenen Stadtleben in die fantastische, idyllische Natur mit freundlichen Menschen?

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