In dem ersten Teil meiner Serie geht es darum, wie man von dem großen Traum eine Weltreise zu machen, die ersten Schritte in die richtige Richtung macht. Natürlich sind dies alles nur eigene Erfahrungen und sollen euch nur als Anregung dienen. Aber ich bin der festen Meinung, dass jeder eine Weltreise realisieren kann. Manchmal braucht man dafür nur einen kleinen Schubs um seinen Traum umzusetzen. Und wenn ich mit meiner Serie jemandem einen Denkanstoß geben kann dann teile ich gerne meine Erfahrungen!

Vor mittlerweile zwei Jahren stand Claus vor seiner Abschlussprüfung für seinen Bachelor und wollte anschließend mit seinem Masterstudium weitermachen. Ohne Pause, ohne Durchatmen. In dieser recht stressigen Zeit sprachen wir die ersten Male darüber, wie es wäre für eine längere Zeit zu reisen.

Ich hatte zu dem Zeitpunkt meinen ersten Job begonnen, konnte mir aber auch durchaus vorstellen, noch einmal auf Reisen zu gehen. Und so formte sich über eine längere Zeit der Wunsch, zusammen eine große Reise anzutreten.

Die ersten Dinge, die wir planen wollten waren zum Einen die Route und zum Anderen (ja, leider) die Finanzen.

Die Route

Meiner Meinung nach gibt es nicht die perfekte Route für eine Weltreise. Jeder Reisende hat unterschiedliche Interessen und möchte unterschiedliche Dinge auf der Reise erleben. Für uns waren folgende Dinge wichtig, die auch unsere Route beeinflusst haben:

• Den Großteil der Reise wollen wir tatsächlich Reisen und nicht Arbeiten
• Wir haben höchstwahrscheinlich nicht unbegrenzt Zeit
• Ich möchte zurück nach Neuseeland und Claus dieses Land zeigen (warum? Lies dazu folgenden Artikel: home is where your heart is)

Ich kann nicht sagen, dass es einfach war eine Route festzulegen, wir haben auch viele Ideen gehabt und diese wieder verworfen. Letztendlich haben wir aber folgende Länder und Zeiträume für unsere Weltreise ausgewählt:

1. USA (New York) 5 Tage
2. Kanada (Westen) 1 Monat
3. USA (Westen) 1 Monat
4. Neuseeland 2,5 Monate
5. Australien 1,5 Monate

Warum ist es genau diese Route geworden? Das kann ich tatsächlich nicht wirklich beantworten. Es fühlte sich für uns richtig an und somit war die Entscheidung gefallen!

Die Finanzen

Achja, das liebe Geld. Keine Reiseplanung geht über die Bühne ohne die obligatorische Frage nach dem Budget der Reise. Auch hier bin ich der Meinung, dass man egal wie viel Geld man hat eine längere Reise starten kann. Aber natürlich sind die Finanzen ein wichtiger Punkt, auch bei der Planung der Route und der Dauer der Reise.

Wie ich eben schon erzählt habe, wollen wir unterwegs nicht arbeiten. Die Länder, die wir uns ausgesucht haben, sind auch nicht gerade für günstiges Reisen bekannt. Dazu kommt auch noch, dass die Wechselkurse uns derzeit nicht wirklich in die Karten spielen…

Im Endeffekt haben wir einen vielleicht einen etwas unkonventionellen Weg gewählt, unser Reisebudget festzulegen: Wir haben uns auf unser Gefühl verlassen. Ob wir damit all die Dinge, die wir planen auch realisieren können werdet ihr hier lesen können!

Im Endeffekt haben wir nun zwei Jahre gespart und sollten mit unserem Polster gut über die Runden kommen.

So, dass war der erste Teil meiner kleinen Serie „Von der Idee bis zur Abreise“. Im nächsten Teil geht es dann um die konkretere Planung wie z.B. die Buchung der Flüge und Transportmittel.